Tuesday, 21. January 2003

Feuer frei auf Serviceprovider


Die Musikindustrie schwankt in ihren Versuchen, dem Problem der Musiktauschbörsen Herr zu werden, zwischen Hauen und Stechen, Schmeicheln und Locken. Hauen und Stechen kann sie besser: Ganz aktuell setzt die Industrie auf Geldforderungen an Internet-Provider. Die Denkweise ist einfach nachzuvollziehen: Internet-Serviceprovider (ISPs) stehen in hartem Wettbewerb, ihre Preise wie Gewinnmargen sind weltweit im Keller. Zugleich sind sie die Weichen im Datenverkehr zwischen P2P-Nutzer und -Börse: Daraus, glauben die Juristen der Recording Industry Association of America (RIAA), lässt sich so etwas wie eine Mitschuld ableiten.

¬> Spiegel

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